Sonntag, 15. November 2009

Meins, meins, meins - aber nicht von mir!

Marion sieht Kette, auch in Südafrika.
Gedanke 1: "Oh, wie schön."
Gedanke 2: "Zu bunt und auffällig für mich."
Marion wendet sich von Kette ab, kehrt in Unterkunft zurück.
Marion steht sinnend am Fenster.
Gedanke 3: "Rabäh, Marion will Kette haben."
Höchstallereiligste, panikdurchwachsene Rückkehr an Tatort.
Marion kauft Kette.

Seitdem begrabbele ich sie täglich, freue mich immer wieder über die Farben, die Verarbeitung, die Muster und dass sie MIR gehört.
Ob ich sie jemals tragen werde...?

Nicht die Marion, nicht die Marion


Die Kette habe ich in Südafrika bei einer jungen Frau gekauft, die noch anderen Schmuck in wunderbaren Farben hatte.

Gold und Silber hab ich gern, kann's auch gut gebrauchen

Und genau genommen, würde ich auch gerne wie der Erbonkel meiner Lieblingsente "mit erigiertem Pürzel darin tauchen" - aber ich bin keine Ente, höchstens mal eine wie auch immer geartete Gans.
Spiral Rope mit Peyotekugeln und im Kieler Umland ergatterten Zwischenteilen.

Flotter Dreier

Drei gerawte (hatte ich schon mal erwähnt...?) verschachtelte Rechtecke, die Birgit aus dem Forum als Erste geperlt hat. Danke, ist einfach eine tolle Idee.
Hier kommt jetzt zum ersten Mal meine derzeitige, absolute und in Krankenhausmengen vorrätige Lieblingsperlenmischung zum Einsatz.
Ich habe sie beim Herumstöbern bei Pearl's Planet in Berlin entdeckt und von zu Hause aus - aus lauter Sorge, sie könnte aussterben - ein Pfund nachgeordert.

Schüchternes Grinsen en gros und en detail




Wie der Name Shy Smile ( http://deevadesign.blogspot.com/) zustande kommt, entzieht sich
a) meiner Kenntnis sowie
b) meinem Vorstellungsvermögen
Jedenfalls ist dabei ein für mich völlig untypisches Armband zustande gekommen.
Die Geschichte der beiden Magnetverschlüsse beginnt mit:
"Sie zogen sich magnetisch an. Er konnte ihr nicht widerstehen, war jedoch anderweitig gebunden." Die beiden auf der anderen Seite waren auch nicht schlauer...

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Eigentlich war diese Peyote-Fädelei als Untergrund für die Shy Smiles gedacht. Als es fertig war, fand die Farbe pur bei mir und dem Foddografen so viel Anklang, dass ich noch ein paar Goldies an die Seiten gepfriemelt habe und das war's dann auch schon.

Marokkanische Hümbären...

...aus dem Buch "Shaped Beadwork" von Diane Fitzgerald. Da ich nicht im Besitz der vorgesehenen Verzierungsteile bin und selbige auch schwer zu erwerben sind, habe ich mit Spacern improvisiert.
Die Ohrhakeln sind selbst gebogen und die rechte Öse guckt nur weiter raus, weil sie den Boden unter den Füßen, naja nicht verloren, aber bedingt durch die Schwerkraft....versteht mich eigentlich irgendwer da draußen in den Tiefen des Netzes?